Fragen-Sammlung

    Fragen zu Photovoltaik

    Häufige Fragen zum Thema Photovoltaik — kompakt beantwortet von engitec.care.

    Ja. Eine Photovoltaikanlage lohnt sich auch heute noch. Während früher vor allem die Einspeisevergütung einen wichtigen Teil der Wirtschaftlichkeit ausmachte, entsteht der grösste finanzielle Nutzen heute durch den Eigenverbrauch. Jede Kilowattstunde Solarstrom, die direkt im Gebäude genutzt wird, muss nicht aus dem öffentlichen Netz bezogen werden und reduziert dadurch Ihre Stromkosten.

    Besonders wirtschaftlich wird eine Photovoltaikanlage, wenn sie als Teil eines Energiesystems betrachtet wird. Batteriespeicher, Wärmepumpen, Ladestationen für Elektroautos oder Energiegemeinschaften helfen dabei, den Eigenverbrauch weiter zu erhöhen und den selbst produzierten Solarstrom optimal zu nutzen.

    Wie viel Strom eine Photovoltaikanlage produziert, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem die Grösse der Anlage, die Ausrichtung und Neigung des Dachs, mögliche Verschattungen sowie der Standort.

    In der Schweiz erzeugt eine gut geplante Photovoltaikanlage je nach Region typischerweise zwischen 900 und 1’100 kWh Solarstrom pro installiertem kWp und Jahr. Eine Anlage mit 10 kWp produziert somit häufig rund 9’000 bis 11’000 kWh Solarstrom pro Jahr.

    Die optimale Grösse einer Photovoltaikanlage richtet sich nicht nur nach Ihrem heutigen Stromverbrauch, sondern auch nach Ihren zukünftigen Bedürfnissen. Planen Sie beispielsweise ein Elektroauto, eine Wärmepumpe, einen Batteriespeicher oder möchten Sie Ihren Solarstrom künftig in einer Energiegemeinschaft gemeinsam nutzen, sollte dies bereits bei der Planung berücksichtigt werden.

    Aus unserer Erfahrung lohnt es sich häufig, die verfügbare Dachfläche möglichst gut auszunutzen. Überschüssiger Solarstrom kann heute deutlich besser genutzt werden als noch vor wenigen Jahren – beispielsweise durch Eigenverbrauch, Batteriespeicher oder den lokalen Verkauf innerhalb einer Energiegemeinschaft.

    Ja. Viele Photovoltaikanlagen lassen sich nachträglich erweitern, beispielsweise wenn der Stromverbrauch steigt oder ein Elektroauto, eine Wärmepumpe oder ein Batteriespeicher hinzukommen.

    Ob eine Erweiterung möglich ist, hängt unter anderem von der vorhandenen Dachfläche, dem Wechselrichter, der Elektroinstallation und der Netzanschlusssituation ab. Gleichzeitig bietet eine Erweiterung die Möglichkeit, das gesamte Energiesystem zu überprüfen und aufeinander abzustimmen. Oft lohnt es sich, nicht nur zusätzliche Solarmodule zu installieren, sondern auch den Eigenverbrauch gezielt zu optimieren.

    Natalie – Ansprechperson engitec.care

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