Fragen zu Planung und Umsetzung
Häufige Fragen zum Thema Planung und Umsetzung — kompakt beantwortet von engitec.care.
Ein Energiemanagementsystem (EMS) hilft, den Eigenverbrauch intelligent zu steuern und zu optimieren. Der Marktpreis soll künftig in kürzeren Zeitintervallen berechnet werden, beispielsweise im 15-Minuten-Takt. Für Anlagen mit Energiespeichern und EMS könnte dies Vorteile bringen, da Flexibilitäten besser genutzt werden können. Ebenso gewinnt die Frage an Bedeutung, wann Energie produziert wird. Anlagen können bewusst auf Winterstrom ausgelegt werden, wenn Energie besonders wertvoll ist.
Eine Photovoltaikanlage wird in der Regel 30 Jahre oder länger genutzt. Deshalb sollte sie nicht nur auf den heutigen Stromverbrauch ausgelegt werden. Bereits bei der Planung lohnt es sich, zukünftige Verbraucher wie eine Wärmepumpe, ein Elektroauto oder einen Batteriespeicher zu berücksichtigen.
Die Möglichkeit, Solarstrom künftig lokal zu verkaufen, beispielsweise über eine Energiegemeinschaft, sollte bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Kann überschüssiger Solarstrom nicht nur ins öffentliche Netz eingespeist, sondern direkt an andere Endverbraucher verkauft werden, verbessert dies häufig die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage.
Dadurch lohnt es sich oft, die verfügbare Dachfläche möglichst gut auszunutzen. Die zusätzlichen Solarmodule verursachen im Verhältnis meist nur geringe Mehrkosten, während mehr Solarstrom selbst genutzt, gespeichert oder lokal verkauft werden kann. Dadurch sinken die Investitionskosten pro installiertem Kilowattpeak (kWp) und die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage kann weiter verbessert werden.

Ihre Frage ist nicht dabei?
Natalie und das Team melden sich so rasch wie möglich persönlich und unverbindlich bei Ihnen zurück.
Je nach Komplexität Ihrer Frage kann die sorgfältige Beantwortung etwas Zeit in Anspruch nehmen — wir bitten um Ihr Verständnis.
Kontaktieren Sie uns