
Was ist engitec.erklärt?
Solarenergie zum Hören oder Lesen: engitec.erklärt liefert mit Carlos Lindner und Natalie Brändle verständliches Wissen zu Solaranlagen, Eigenverbrauch, Batteriespeichern und Energiegemeinschaften – praxisnah, unabhängig und auf den Punkt gebracht.

Manche Themen lassen sich nicht in wenigen Sätzen erklären. Gerade in der Energiewelt treffen technische, wirtschaftliche und politische Aspekte aufeinander. Dadurch entstehen oft Fragen, die etwas mehr Hintergrund benötigen.
In Gesprächen mit Kundinnen und Kunden stellen wir immer wieder fest, dass viele dieser Fragen nicht einfach mit Ja oder Nein beantwortet werden können. Oft muss man etwas genauer hinzuschauen und die Zusammenhänge zu erkennen.
Aus diesem Gedanken heraus ist engitec.erklärt entstanden. Hier teilen wir unser Wissen aus Projekten und dem Berufsalltag und greifen Themen auf, die uns und unsere Kundschaft beschäftigen. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch um die Frage, wie sich Energie künftig sinnvoll erzeugen, nutzen und teilen lässt.
Der Trailer zum Podcast. Jetzt anschauen:

engitec.erklärt beleuchtet Themen rund um Solaranlagen, Eigenverbrauch, Batteriespeicher und Energiegemeinschaften.
Dazu gehören Modelle wie der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV), der virtuelle Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (vZEV) oder die Lokale Elektrizitätsgemeinschaft (LEG).
Im Mittelpunkt stehen Fragen, die uns in Projekten, Kundengesprächen und im Berufsalltag immer wieder begegnen. Wir ordnen technische, wirtschaftliche und regulatorische Entwicklungen ein und zeigen auf, welche Auswirkungen diese auf Gebäude, Unternehmen, Quartiere und Gemeinden haben können.
engitec.erklärt richtet sich an Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, Unternehmen, Verwaltungen, Gemeinden, Genossenschaften, Architektinnen und Architekten, politische Entscheidungsträger sowie Mieterinnen und Mieter.
Kurz gesagt: an alle, die sich für Solarenergie, Eigenverbrauch und die Zukunft unseres Energiesystems interessieren. Die Inhalte sollen dabei helfen, Zusammenhänge besser zu verstehen und Entwicklungen rund um Solaranlagen, Batteriespeicher und Energiegemeinschaften einzuordnen.
Wir beschäftigen uns mit Fragen, die viele Menschen im Zusammenhang mit der Energiewende beschäftigen:
- Was ist ein ZEV (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch)?
- Was ist ein vZEV (virtueller Zusammenschluss zum Eigenverbrauch)?
- Was ist eine LEG (Lokale Elektrizitätsgemeinschaft)?
- Wie funktioniert Eigenverbrauch?
- Wann lohnt sich ein Batteriespeicher?
- Weshalb verändern sich Einspeisevergütungen?
- Wie kann lokal produzierter Solarstrom sinnvoll genutzt werden?
Unser Anspruch ist es nicht, einfache Antworten zu liefern, sondern Hintergründe aufzuzeigen, Zusammenhänge verständlich zu erklären und unterschiedliche Perspektiven einzuordnen.
Haben Sie einen Themenvorschlag für engitec.erklärt?
Welche Frage rund um Solarenergie, Speicher oder Energiegemeinschaften sollen wir in einer der nächsten Folgen vertieft beleuchten? Wir freuen uns über Ihren Vorschlag.
Diesen Fragen gehen wir nach:
Für Photovoltaikanlagen bis 30 kWp beträgt die gesetzliche Minimalvergütung 6 Rp./kWh. Bei Anlagen zwischen 30 kWp und 150 kWp sinkt die Minimalvergütung mit zunehmender Anlagengrösse. Für Anlagen über 150 kWp besteht kein gesetzlicher Anspruch auf eine Minimalvergütung.
Ja. Die gesetzliche Minimalvergütung bleibt bestehen. Neu wird sie jedoch nicht mehr als fixer Vergütungssatz ausbezahlt, sondern über eine sogenannte Differenzvergütung sichergestellt. Die neue Differenzvergütung fördert den Eigenverbrauch und die lokale Nutzung von Solarstrom. Dadurch werden die Stromnetze entlastet und erneuerbare Energien effizienter integriert. Mehr dazu erfahren Sie im Artikel «Wie funktioniert die Differenzvergütung ab dem 1. Januar 2027?».
Nein. Solarstrom, der im Gebäude nicht direkt genutzt wird, verschwindet nicht. Er wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist und vom Energieversorger gemäss den geltenden Vorgaben vergütet.
Ja. In der Schweiz gibt es dafür mehrere Modelle: den Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) innerhalb eines Gebäudes, den virtuellen Zusammenschluss (vZEV) über mehrere Gebäude hinweg und die lokale Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) auf Quartiers- oder Gemeindeebene.
Ja. Die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage hängt heute nicht mehr nur von der Einspeisevergütung ab. Der grösste finanzielle Nutzen entsteht häufig durch den Eigenverbrauch, also die direkte Nutzung des Solarstroms im eigenen Gebäude. Je nach Gebäudetyp, Verbrauchsprofil und Strompreis liegen typische Amortisationszeiten heute oft zwischen 3 und 9 Jahren. Je höher der Eigenverbrauch und die lokale Nutzung oder Vermarktung des Solarstroms, desto schneller amortisiert sich die Investition.